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Seit Januar 2005 ist unser Working-Dog-Center zuständig für die Ausbildung der Diensthunde bei der Sicherheitsfirma SAS-Group AG in der Schweiz. Dies ist ein bislang einmaliges Projekt in der Schweiz und wird mit Sicherheit als Vorreiter dienen. Durch unsere Ausbildungslinien aus der KNPV werden wir hier einen Grundstein legen und zeigen wie wichtig und einfach eine fachbezogene Ausbildung gerade im Diensthundesektor ist.
 Hier bei der Besprechung und Einweisung der Hundeführer. Das Seminar ging vier Tage. Schwerpunkt war das Vermitteln der Technik für den Hund von Angriff und Griff auf Oberarm und Bein, Helferschulung und die Zuteilung der einzelnen Hunde wie Hundeführer in den spezifischen Einsatzbereich.
 Anders als hier in Deutschland ist es in der Schweiz kein Problem fast überall zu trainieren. Wie hier zu sehen ist wechselten wir vom Sportplatz über ein Clubhaus bis hin zum freien Feld. Auch das freie Denken und das Offene gegenüber Neuem gerade in der Diensthundeausbildung ist in der Schweiz von großem Vorteil. Alle Kursteilnehmer zeigten ein sehr hohes Interesse und Wißbegierde. Hut ab vor diesen Leuten, für die es kein Problem zu sein scheint umzudenken!!
 Kathrin und Xena Junghundeaufbau. Diese rohe, 14 monatige DSH Hündin zeigte schon nach kürzester Zeit beste Lernverbindungen.
 Techniktraining auf den Oberarm, zur Unterstützung des Lernens mit dem Abziehärmel.
 Marcel und Tessa Auch bei dieser zweijährigen Rottweilerhündin mußte fast bei Null in der Angriffstechnik angefangen werden.
 Mittels Beutebelohnung kamen aber trotzdem schnelle Lernverbindungen zustande.
 Marcel mit seinem Diensthund Anuk Ebenfalls Aufbau der Angriffs- und Grifftechnik auf den Oberarm mittels Abzieharm.
 Ausbau des Distanzverhaltens
 Bestätigung
 Radames mit Benny Dieser 13monatige Rüde zeigte sich anfangs sehr zurückhaltend. Wurde aber bereits in der zweiten Übungseinheit aktiv und legte bis Ende des Kurses alles ab, bzw. setzte es nach vorne um. Die Vermittlung der Technik und der Liebe, welche die Hunde entwickeln sollen den Gegner gezielt zu bekämpfen tat allen gut. Ohne Haß, Aggression, Prügel oder Schreien!! Alleine die Liebe zum Kampf gab den Hunden Ruhe, Souveränität und Selbstvertrauen.
 Marcel`s dritter Diensthund, Jogi Dieser 9-jährige DSH Rüde sollte eigentlich pensioniert werden. Nach meiner Ansicht war dies allerdings absurd und noch nicht nötig. Dies war mit Sicherheit sogar einer der Besten an diesen Tagen. Er ist ein sehr erfahrener und routinierter Hund mit einem tollen Griff, stabiler Souveränität, Ausdauer und großem Herz.
 Das Loben des Hundes bei den Beißhandlungen im Vollschutz ist eines der wichtigsten Aufgaben des Hundeführers und des Helfers. Dem Hund soll jeglicher Konflikt in den Lernphasen genommen werden um schnell, frei und zuverlässig lernen zu können.
 Schon nach wenigen Übungseinheiten suchte der Hund sich selbständig die richtige Stelle am Mann.
 Bestätigung durch Fallenlassen stärkt nicht nur die schwachen Hunde.
 Franziska mit dem Diensthund Unia Diese 2 Jährige Schäferhündin gehörte ebenfalls zur Spitze dieser Hundestaffel. Sie zeichnete sich durch sehr hohen Trieb, Härte, vorzüglichen Griff und großem Herz besonders aus.
 Technikvermittlung auf den Oberarm.
 Abbau von Konflikten beim Beißen wie ziehen, brummen, schütteln usw. Vermittlung von Körperkontakt und Liebe zur Kampfhandlung.
 Bestätigung des Einsatzes des Hundes durch Fallenlassen und aufgeben der Beute.
 Patrick mit seinem Diensthund Duke Dieser Hund hatte anfangs gar keine Technik im Angriff auf gewisse Körperteile. Mittels Abzieharm und Beinmanschette wurde dies aber schnell geändert und der Hund zeigte sich prompt sicherer.
Leider gibt es keine Fotos von der Umstellung auf das Bein. Auch hier wurde allen Hunden mittels Manschette der Übergang von oben nach unten erleichtert. Der Sinn davon soll sein, dem Hund später situativ das Stellen auf Arm und Bein vermitteln zu können.
 Auch die Schulung eines Helfers, welcher die gleiche Philosophie der Ausbildung vertritt ist wichtig. In diesem Fall Martin. Wir brachten extra für diese Aufgabe unsere ausgebildeten Hunde mit und stellten sie sozusagen als Lernobjekt zur Verfügung.
 Hier sehen wir Eva bei der Arbeit. Sie kann man wunderbar für diese Aufgabe verwenden. Durch ihr hohes soziales Wesen und ihrem ehrlichen Charakter ist sie optimal für Anfänger.
 Bewachungsphase mit anschließender Flucht.
 Bestätigung des Griffs durch Bücken des Helfers.
 Hier sehen wir Nike. Auch sie eignet sich vorzüglich für diese Arbeit. Durch ihre Arbeitsfreude und ihr Wissen kann der Helfer jeden Fehler machen und gut davon lernen.
 Bei der Flucht des Täters greift Nike aufs Standbein. Hier bestätigt sie Martin auf meine Anweisung durch leichtes Bücken.
 Ruhigen Griff halten, vor allem beim Stillstand der Person, ohne Aggression beißen und sauber trennen, dies sind die Grundvorraussetzungen für einen sicheren Einsatz des Hundes und unsere Philosophie in der KNPV. Wildes aggressives Beißen und asoziales, unkontrolliertes Verhalten am Mann haben bei einem guten Diensthund nichts verloren und dürfen keinesfalls gefördert werden!! Nur mit einem sauberen Griff und klarem Kopf ist die Sicherheit des Einsatzes des Hundes zu gewährleisten und zu rechtfertigen.
 Auch hier wieder schön zu sehen: Der Helfer ist der beste Freund des Hundes. Durch das Streicheln und ruhigem Reden mit dem Hund nehme ich jeglichen Konflikt beim Beißen und der Hund kann sich immer konzentrieren.
 Als Anfänger ist es sehr schwer alles auf einmal umsetzen zu können. Gerade das Streicheln, das Reden und das Bestätigen mit kleinen Körpergesten und dies alles im richtigen Moment, verlangt sehr sehr viel Erfahrung und Routine vom Helfer. Aus diesem Grund bestehe ich darauf stets mit Hunden zu beginnen, welche ein gewisses Alter und Routine haben.
 Desweiteren wurden alle Hunde in Räumlichkeiten überprüft bzw. aufgebaut. Hier in diesem Fall bin ich mit meinem 11 -monatigem Nachwuchsrüden, Baas.
 Hier sehen wir die Schwester zu Baas, Kim. Verfressen wie immer.

 Das Betteln ist genetisch bedingt, hier mußten wir nichts anlernen...!!
 Nach jedem Training gab es eine Sachkundebesprechung und eine Analyse des einzelnen Hundes. Dies fördert den Teamgeist und hilft auf ehrliche Art und Weise den Hund und das Team optimal zu beurteilen!! Zudem gab es individuell abgestimmte Hausaufgaben für Hundeführer, Hund und Helfer welche bis in einem Monat erfüllt sind und von mir kontrolliert werden können.
 v.l.n.r. Patrick, Martin (von der Firma SAS-Group AG) und ich. An dieser Stelle nochmals besten Dank an alle Teilnehmer des Kurses. Es hat mir sehr großen Spaß gemacht und es war ein wunderschönes Gefühl, als ich sah wie sich jeder Einzelne anstrengte um sein Bestes zu geben um aus seinem Hund das Höchste herauszuholen. Ein ganz großes Lob an dieser Stelle an die Schweizer für Ihre Offenheit, Gastfreundlichkeit, Wißbegierde und Teamgeist!! Ich freue mich schon auf unseren nächsten Termin im Februar und hoffe daß wieder alle geschlossen und gesund zum Kurs erscheinen.
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